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Dienstag, 25. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Konferenzraum K 3 (Dionys-Saal), Diözesanzentrum Obermünster, Obermünsterplatz 7, Regensburg

Prof. Dr. Hildegard Hammerschmidt-Hummel (Mainz)
War William Shakespeare katholisch?
Eine Analyse seines Hamlet vor dem Hintergrund der antikatholischen Religionspolitik und Strafgesetzgebung Elisabeth I.

Dieses Jahr wird weltweit der 400. Todestag Shakespeares gedacht, des wohl größten Dramatikers der Weltliteratur. Obwohl der Dichter weit hinausragt über seine Epoche, wurzelt er doch auch darin – und in seinem Heimatland.
Für den Dramatiker und seine Zeitgenossen waren die politishcen und insbesondere die religionspolitischen Ereignisse und Konflikte unter der Regentschaft Königin Elisabeths I.  von einer oft atemberaubenden Gewalt. Der Vortrag zeigt auf, wie eng gerade Hamlet, Shakespeares universales Meisterwerk, mit Politik, Religion und Zeitgeschichte vernetzt ist.

HammerschmidtHildegard Hammerschmidt-Hummel (Jg. 1944) ist Literaturwissenschaftlerin, Anglistin und Shakespeare-Spezialistin. Nach ihre Habilitation war sie Vorstandsmitglied des Verbandes der Wissenschaftler an Forschungsinstituten e. V. in München, daraufhin Leiterin des Kulturreferats am Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Toronto. Ab 1982 Lehrtätigkeit an der Universität Mainz; zahlreiche international beachtete Beiträge zur Shakespeare-Forschung; beispielsweise zur Echtheit oder Unechtheit bekannter Shakespeare-Bildnisse und der Darmstädter Totenmaske.

Foto: © Anna Corinna Hummel

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